
Auszug aus der Pressemitteilung der
Technischen Universität Chemnitz (08. Mai 2009)
Technische Universität Chemnitz hat die
Ehrendoktorwürde an den Präsidenten der Europäischen Kommission
verliehen
"Die TU Chemnitz ehrt heute einen
portugiesischen Politiker, der sich durch Leidenschaft für Europa
auszeichnet sowie durch Augenmaß, Verantwortung und in langen Jahren
gesammeltes Fachwissen", urteilte der sächsische Ministerpräsident
Stanislaw Tillich in seiner Laudatio anlässlich der Verleihung der
Ehrendoktorwürde an José Manuel Barroso am 8. Mai 2009. "José Manuel
Barroso ist Mr. Europa", so Tillich.
„Mit José Manuel Barroso zeichnet die
Technische Universität Chemnitz einen großen Europäer, eine
bedeutende Persönlichkeit der Weltpolitik und einen klugen Menschen
aus. Und es zeichnet die TU Chemnitz aus, dass sie diese Ehrung
verleiht. Die Universität kann stolz sein, mit José Manuel Barroso
eine herausragende Persönlichkeit zu ihren Trägern der
Ehrendoktorwürde zu zählen", bestätigte Peter Hintze,
Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für
Wirtschaft und Technologie, in seinem Grußwort, in dem er Barrosos
Engagement und Wirken für die Europäische Union im Namen der
Bundesregierung würdigte. Er überbrachte dem Laureaten auch die
Grüße und Glückwünsche von
Bundeskanzlerin Angela Merkel.
"Es ist für mich eine sehr große Ehre,
heute die Ehrendoktorwürde der Technischen Universität Chemnitz im
Herzen der deutschen Einheit zu erhalten", erklärte Barroso selbst
in deutscher Sprache.
"Durch die Osterweiterung der
Europäischen Union sind Chemnitz und seine Universität ins
geografische Zentrum des politischen Europas gerückt“, betonte
TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes.
In seinem Festvortrag vor mehr als 700
Gästen aus dem In- und Ausland sprach der Laureat zum Thema "Global
challenges and European identity". Die Verleihung fand im Rahmen des
Kongresses "Ideas of / for Europe" statt, dessen Schirmherrschaft
Barroso übernommen hatte.
Mehr als 100 Wissenschaftler aus 25
Ländern diskutierten hier über Europakonzepte von der Antike bis zur
Gegenwart.
Der Präsident der Deutsch –
Portugiesischen Gesellschaft Harald Heinke nahm am Akademischen
Festakt der TU Chemnitz teil und nutzte diese Gelegenheit gemeinsam
mit DPG-Vizepräsident Prof. Dr. Helmut Siepmann und DPG-Mitglied
Prof. Dr. Bodo Freund (beide nahmen am Kongress teil) zu Gesprächen
mit einigen Tagungsteilnehmern der Universitäten aus Portugal, so
u.a. den Rektoren, Professoren und Wissenschaftlern Eduardo Lorenço,
António Sampaio da Nóvoa, António Manuel de Andrade Moniz,António
Pedro Barbas Homem, José Eduardo Franco, Beata Cieszynska, Ana
Carina Prokopyshyn (Lisboa); Luís Machado de Abreu (Aveiro); Luís
Lobo – Fernandes (Minho) und Viriato Soromenho-Marques von der
Stiftung Calouste Gulbenkian.
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José Manuel Barroso erhielt die Urkunde von Rektor Prof. Dr.
Klaus-Jürgen Matthes (r.) und Prof. Dr. Bernhard Nauck,
Dekan der Philosophischen Fakultät. |
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In
seinem Festvortrag sprach José Manuel Barroso über die
globalen Herausforderungen, denen sich Europa stellen muss. |
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Teilnehmer des Kongresses "Ideas of / for Europe" freuen
sich, dass sie mit dem Schirmherr ihrer Veranstaltung ins
Gespräch kommen konnten. |
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TU-Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes und Präsident José
Manuel Barroso danken Juniorprofessorin Dr. Teresa Pinheiro,
dass sie die Europa -Tagung nach Chemnitz geholt und so
engagiert organisiert hat. Fotos: Mario Steinebach,
Christine Kornack |
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Tagungsteilnehmer |
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EU-
Präsident und Ehrendoktor José Barroso im Gespräch mit DPG
Präsident Harald Heinke |
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Tagungsteilnehmer |
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Fotos: Heinke |
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